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Mangrovenwald in Cha-am – hier laufen in Thailand die Fische an Land

Mangrovenwald in Cha-am – hier laufen in Thailand die Fische an Land

Eigentlich wollte ich nur kurz eine riesige Statue am Straßenrand anschauen – und plötzlich stand ich mitten in einem Mangrovenwald in Cha-am. Ganz random abgebogen, und dann laufen da tatsächlich Fische an Land herum. In diesem Video nehme ich dich mit: über den Holzsteg durch die Mangroven, hoch auf den Aussichtsturm, an den endlos langen Strand von Cha-am und zum Schluss zur riesigen Buddha-Statue.

Spontan abgebogen – Mangroven-Naturpark bei Cha-am

Ich war mit dem Roller unterwegs und bin einfach stehen geblieben, weil da so eine riesige thailändische Statue war. Meistens ist sowas ja ein Tempel – aber diesmal bin ich in einem Mangroven-Naturgebiet gelandet. Cha-am liegt nördlich von Hua Hin, wo ich gerade für fünf, sechs Monate wohne. Da will man natürlich einiges aus der Umgebung mitnehmen.

Am Anfang sieht man einen Strand mit so einem Weg bis ins Wasser rein, ein paar Leute sammeln mit einem Netz Fische, und es gibt ein kleines Blumenbeet mit Plattform. Auf einer Infotafel ist das ganze Gebiet abgebildet – mit mehreren Brücken, einem Steg und in der Mitte einem Aussichtspunkt. Da wollte ich hin.

Über den Holzsteg durch die Mangroven

Vom Weg aus kannst du links oder rechts gehen – ich bin rechts rein. Der Holzsteg führt mitten durch die Mangroven, und unterwegs gibt es auch Bänke, falls dir das Laufen zu anstrengend wird.

Und dann ging es los: Überall hat es so geklackt. Richtig laut, so „Klack, Klack”. Ich dachte erst, da sind Riesenkrebse unterwegs. Beim genauen Hinschauen waren es aber richtig kleine Krebse – teilweise knallblau. Die sehen schon heftig aus. Mit der normalen Kamera erkennt man die kaum, also habe ich zum Handy gegriffen.

Sumpfhüpfer – Fische, die an Land laufen

Und dann bewegte sich da etwas im Schlamm. Ich dachte erst, das ist ein Frosch. Ist es aber nicht: Das sind Sumpfhüpfer – Fische, die nicht im Wasser bleiben, sondern draußen im Schlamm herumlaufen. Das habe ich direkt vor Ort auf einer Tafel gelesen.

Ehrlich gesagt erinnern die mich an den Nacktmull aus Kim Possible, der da immer auf der Schulter saß. Wie hieß der noch? Genau: Rufus. Wenn du die Sumpfhüpfer siehst, weißt du, was ich meine.

Der Aussichtsturm im Mangrovenwald

Am Ende des Stegs steht ein riesiger Turm – der Aussichtspunkt. Da bin ich natürlich hoch, und von oben überblickst du das ganze Gebiet: grüne Mangroven, so weit du schauen kannst. Die Aussicht siehst du im Video ab Minute 2:50.

Rund um den Park ist übrigens ein riesiges Gelände: ein Fußballplatz, ein Hotel und sogar ein K9-Trainingszentrum der Polizei.

Mit dem Roller im Regen

Auf dem Weg weiter Richtung Strand fing es an zu nieseln – und ich hatte nicht mal ein Visier. Wenn du mit 60, 70 km/h fährst, scheppern dir selbst die kleinsten Regentropfen direkt ins Auge. Mein Tipp: Wenn du in Thailand Roller fährst, nimm einen Helm mit Visier oder zumindest eine Brille mit.

Der Strand von Cha-am – Liegen für 30 Baht

Der Strand von Cha-am ist übelst lang – locker mehrere Kilometer einfach nur geradeaus. Und es war richtig viel los: Bananaboote (eins davon sah aus wie Pikachu), mehrere Jetskis und überall Strandliegen mit Sonnenschirm, einmal komplett bis nach hinten.

Auf einem Schild stand etwas von 30 Baht für die Liegen – das sind ungefähr 72 Cent. Ob das pro Stunde oder pro Tag gilt, weiß ich leider nicht.

Überrascht hat mich, wie voll es Anfang Oktober schon war. Die Saison beginnt hier eigentlich erst im November.

Foodstände in Cha-am – warum ich nichts gegessen habe

Eigentlich wollte ich am Strand etwas essen. Ich bin mit dem Roller ein Stück zurück zur Straße gefahren und dort an ein paar Foodstände gekommen. Nach zwei, drei Metern war ich aber direkt wieder draußen: Da hing ein richtig alter, abgestandener Ölgeruch in der Luft. Danach war mir der Appetit vergangen – gegessen habe ich erst wieder zurück in Hua Hin.

Die riesige Buddha-Statue auf dem Rückweg

Auf dem Rückweg habe ich dann noch die riesige Buddha-Statue mitgenommen, die mich überhaupt erst zum Abbiegen gebracht hat. Trotz krassem Regen habe ich einmal gedreht – so eine große Buddha-Statue habe ich noch nie gesehen. Auf dem Tempelgelände gibt es auch kleine Drachen und einen fünfköpfigen Drachen. Die Bedeutung kenne ich nicht – falls du sie weißt, schreib es gern unters Video.

Market Village und Lotus – Nutella für 13 Euro

Zurück in Hua Hin ging es noch ins Market Village. Um 16 Uhr war der Roller-Parkplatz unten schon unnormal voll. Kurz im Lotus einkaufen, und da habe ich etwas entdeckt: Nutella für 490 Baht – das sind rund 13 Euro. Crazy. Danach noch schnell Hähnchen geholt und ab nach Hause ins Condo. Wie ich dort wohne, siehst du in meinem Condo in Hua Hin.

Lohnt sich der Mangrovenwald in Cha-am?

Für mich auf jeden Fall: Ich bin einfach random abgebogen und habe Krebse, Sumpfhüpfer und einen Aussichtsturm mitten in den Mangroven gefunden. Wenn du in Hua Hin bist und mit dem Roller einen Ausflug machen willst, kannst du den Mangrovenwald super mit dem Strand von Cha-am verbinden.

Mehr aus Thailand gibt es jeden Sonntag auf meinem YouTube-Kanal.

Schön, dass du da bist.